LWL zwischen Büroetagen planen.
LWL-Verbindungen zwischen Büroetagen vorbereiten: Etagenverteiler, Nutzung, Zugang und spätere Erweiterung gemeinsam betrachten.
Worauf es ankommt
Eine Verbindung zwischen Büroetagen sollte vom benötigten Übergabepunkt und dem vorhandenen Gebäudebestand aus geplant werden. Die Anzahl der Arbeitsplätze allein legt weder Faserzahl noch Ausführung fest.
Etagenverteiler und Zuständigkeiten erfassen
Prüfen Sie, wo die Verbindung beginnt und endet und wer die jeweiligen Räume verwaltet. In einem Bürogebäude können Vermieter, Mieter und IT-Dienstleister unterschiedliche Bereiche verantworten. Beschreiben Sie die vorhandenen Patchfelder und die vorgesehenen Übergabepunkte. Eine eindeutige Raum- und Portbezeichnung erleichtert sowohl die Montage als auch die spätere Betriebsübergabe.
Den Kabelweg mit dem Gebäude abstimmen
Vorhandene Steigwege können die Planung erleichtern, müssen aber auf Zugänglichkeit und Eignung geprüft werden. Durchführungen und besondere bauliche Anforderungen sind mit den zuständigen Fachbeteiligten zu klären. Der geplante Weg sollte nicht nur auf einem alten Plan vorhanden sein. Für die Ausführung zählt der tatsächlich freigegebene Zustand im Gebäude.
Die IT-Übergabe vorwegnehmen
Stimmen Sie mit der IT ab, welche passive Verbindung übergeben werden soll und welche aktiven Komponenten folgen. Dokumentieren Sie Anfang, Ende und vereinbarte Messnachweise. Reserven benötigen dieselbe nachvollziehbare Kennzeichnung wie genutzte Fasern. So kann eine spätere Erweiterung vorbereitet werden, ohne die bestehende Zuordnung erneut vollständig rekonstruieren zu müssen.
Für die Abstimmung bereithalten
- Etagen und Verteiler eindeutig benennen
- Freigegebener Steigweg
- Schnittstelle zu Vermieter und IT
- Gewünschte Mess- und Portunterlagen
So lässt sich das Thema einordnen
Ein Unternehmen übernimmt eine weitere Büroetage. Vor einer neuen Leitungsverlegung wird geprüft, ob zwischen den Verteilern eine dokumentierte Faserreserve vorhanden ist. Erst der Abgleich von Bestand, Zuordnung und benötigter Übergabe zeigt, ob eine Nutzung des vorhandenen Netzes sinnvoll geprüft werden kann.
Häufige Fragen
Ist automatisch ein neues Kabel erforderlich?
Nein. Der nutzbare Bestand sollte zunächst geprüft werden. Eine freie Buchse allein bestätigt jedoch keine geeignete Verbindung.
Konfiguriert Gelbstein dabei die gesamte Büro-IT?
Die hier dargestellte Leistung konzentriert sich auf den abgestimmten LWL-Umfang. Aktive IT-Aufgaben sind gesondert zu vereinbaren.
Welche Bilder helfen vorab?
Übersichten der betroffenen Verteiler, lesbare Beschriftungen und nachvollziehbare Angaben zu den vorgesehenen Kabelwegen.
Ihr Vorhaben konkret machen
Objekt, Ausgangslage und gewünschten Umfang zusammenstellen. Wir klären die nächsten Schritte mit Ihnen.